Aulos Kammermusik

Aulos Quartett

Martin Gebhardt, Oboe
Rita Karin Meier, Klarinette
Miriam Moser, Alt-Oboe (Englischhorn) und Tenor-Oboe
Daniel Schneider, Bassklarinette

Meisterwerke der Musikliteratur: Das ungewöhnliche Repertoire des Ensembles umfasst seit Beginn auch gewichtige Werke der Streicher- oder Klavierliteratur grosser Komponisten in Adaptionen von Martin Gebhardt. Verschiedene Komponisten liessen sich durch das Quartett inspirieren und komponierten neue Werke für das Ensemble. Einige davon wurden auch auf CD eingespielt; so zum Beispiel das Quartett „Liebe Gute Freiheit" oder das Klavierquintett des tschechischen Komponisten Juraj Filas.

Im Jahre 1999 gründeten die beiden Oboisten Martin Gebhardt und Miriam Moser das „Zürcher Oboenquartett" (ZOQ) in der Besetzung: Oboe, Englischhorn, Tenor- Oboe und Fagott. Nach einem fulminanten Start wurden das ZOQ bereits im Jahre 2001 auf Konzertreisen in die USA, nach Tschechien, Niederlande und Frankreich eingeladen.

Im Jahre 2006 entschlossen sich die Musiker zu einem Wechsel in der Besetzung und ersetzten das Fagott durch ein Violoncello. Als Folge dessen, wurde der Name zu „Aulos Quartett" (AQ) geändert.

Seit dem Jahre 2010 spielte das Aulos Quartett in der Besetzung: Oboe, Violine, Tenor-Oboe und Violoncello. Ein wichtiges Projekt dieser Jahre war die Realisierung der „Goldbergvariationen"von J.S. Bach in einer Instrumentierung von Martin Gebhardt.

Ab 2020 konzertierten die Musiker des Aulos Quartetts im Rahmen des Projektes „Aulos Kammermusik" vermehrt auch in unterschiedlichen Besetzungen, wie zum Beispiel im Klaviertrio mit dem Pianisten Prof. Karl-Andreas Kolly.

In Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Musikern wie Karl-Andreas Kolly, Peter Waters, Mirjam Tschopp, Rebecca Firth, Roswitha Killian, Stefan Bracher, Marc Jacot, David Seghezzo, Pi Chin Chien, und Ori Meiraz begeisterte das Ensemble immer wieder sein Publikum.

Die CD- Aufnahmen repräsentieren die abwechslungsreiche Historie dieses aussergewöhnlichen Ensembles.

Im Jahr 2025 entstand durch die inspirierende Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedern Rita Karin Meier, Klarineltte und Daniel Ernst Schneider, Bassklarinette die neue Consort-Besetzung des Aulos Quartetts, bestehend aus Oboe, Klarinette, Englischhorn und Bassklarinette, welche wiederum neue Perspektiven des klanglichen Ausdrucks sowie der Felixibilität und Homogenität ermöglicht.

Das fortwährende Suchen, Ausloten, Verfeinern und Justieren wird dem AQ auch weiterhin Leitfaden beim Erarbeiten spannender Interpretationen sein.

Das Ensemble steht für eine stets lebendige, stilsichere Wiedergabe grosser Meisterwerke der Musikliteratur.

Gefördert durch private Unterstützung, den Verein „Freunde des Aulos Quartetts" sowie renommierte Instrumentenbauer, wurde es den Oboisten des Aulos Quartetts ermöglicht, auch nennenswerte Innovationen des Instrumentariums zu realisieren. So spielen Martin Gebhardt und Miriam Moser heute Instrumente aus Buchsbaumholz, welche eigens für sie gebaut wurden. Die Verfeinerung der seltenen Tenor-Oboe beschäftigt die Aulos-Musiker seit der Gründung ihres Ensembles.

Ein ganz spezieller Dank gebührt dem Förderverein „Freunde des Aulos Quartetts" sowie allen privaten Unterstützern sowie der Stadt Zürich, welche die vielseitige Arbeit des Aulos Quartetts seit mehr als 25 Jahren ermöglichen!

Durch das Ensemble inspirierte Neu-Kompositionen mit Uraufführungen durch das Aulos Quartett:
Juraj Filas (1955-2021): Quartett „Liebe gute Freiheit“ (UA 2000 Basel)
Juraj Filas (1955-2021): Klavierquintett (UA 2004 Cesky Krumlov CR)) ermöglicht durch Carla und Henri Leuzinger
Ernst Pfiffner (1920-2011): „In memoriam Oscar Romero“ (UA 2003, Luzern CH)
Jan Joris Nieuwenhuis (* 1956): Quartett (2005, UA Almelo NL)